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Geschrieben von Zdravko Stokić am 31.05.2012 um 23:55:

  Zwischenergebnis der Untersuchungen zum Schwarzgeldskandal in der Kajsteranska Unija

Hiermit möchte ich den Bericht zum gegenwärtigen Stand der Ermittlungen zum Schwarzgeldskandal in der Kajsteranska Unija öffentlich verfügbar machen.

Zitat:
Zwischenergebnis der Untersuchungen zum Schwarzgeldskandal in der Kajsteranska Unija

Auf Basis der beschlagnahmten Materialen in der Parteizentrale der Kajsteranska Unija und der intensiven Befragungen verschiedener Mitglieder der mittlerweile aufgelösten Partei stellt sich unser Bild der Lage wiefolgt da:

Vorgehensweise
Nach bisherigen Kenntnisstand erhielt die Kajsteranska Unija höchstwahrscheinlich finanzielle Mittel aus der Demokratischen Union. Ob diese Finanzierung von staatlichen Institutionen oder von Privatpersonen kam konnte bisher nicht eindeutig geklärt worden. Offenbar wurden die Beträge in der Form von Diamanten oder anderer Edelsteine ins Land geschmuggelt. Dušan Varalica, der Besitzer der aressinischen Eventagentur “Melodija Zvona“, hat sie dann in severanisches Geld umgesetzt. Diese Gelder wurden dann als Konzerteinnahmen bei “Melodija Zvona“ verbucht und der kaysteranischen Sängerin Asima Kovačević als Anteilsbeteiligung an den Einnahmen weitergegeben. Sie hat diese Beträge, die zu diesem Zeitpunkt dann gewaschen waren, der Partei "gespendet".

Herkunft des Schwarzgeldes
In den Akten werden nur Codenamen für die Herkunft des Schwarzgeldes gebraucht. Diese Codenamen könnte vermutlich nur die damalige Schatzmeisterin der Partei Suzana Lugarić erklären, die jedoch aufgrund eines Autounfalls nicht vernehmungsfähig ist.

Auffallend ist jedoch, dass der ausländische Staatsbürger Sylvain Rousseau-Mason sich zur Zeit der Krise um Kaysteran auffällig häufig in Severanien aufhielt und zugleich in seinem Heimatland -der Demokratischen Union- dieses Thema energisch auf die politische Agenda setzte. Nach dem Scheitern seiner Pläne emigrierte der damalige kaysteranische Präsident Vsol Vsolic in die Demokratische Union und wurde innerhalb eines verdächtig kurzen Zeitraums bereits Mitglied des Unionsparlamentes.

Herrn Vsolic zog sich jedoch aus bis heute unerklärten Gründen relativ schnell aus der Politik zurück ("aus persönlichen Gründen") und verschwand vollkommen aus der Öffentlichkeit. Herr Rousseau-Mason dahingegen wurde kurz darauf bei einem Mordanschlag lebensgefährlich verletzt. Die dortigen Behörden beschuldigen eine lokale, terroristische Vereinigung die sich dazu bekannt haben soll. Die Tatsache, dass diese Organisation aber davor über einen langen Zeitraum nicht aktiv war und zudem bis heute die sogenannten Täter nicht verhaftet wurden, lässt jedoch starke Zweifel an der offiziellen Version aufkommen. Auf Basis der uns verfügbaren Informationen vermuten wir einen nachrichtendienstlichen Zusammenhang und eine politische Verschwörung gegen Severanien die bis in die höchsten Ebenen der Demokratischen Union ging.

Aufgrund der bekannten politischen Situation ist es jedoch nicht möglich weitere Ermittlungen hierzu in der Demokratischen Union durchzuführen. Herr Rousseau-Mason befindet sich als Folge des Attentates bis heute nicht in einem vernehmungsfähigem Zustand.

Aus dem bisher gesichteten Beweismaterial ergibt sich jedoch keinerlei Verbindung zwischen Herrn Zulko Ahmetović und den Schwarzgeldzahlungen von “Melodija Zvona“. Sein Kontakt zu Dušan Varalica, dem Besitzer dieser Agentur, war nur persönlicher Natur. Ebenfalls konnte bisher nicht zweifelsfrei ein Vorsatz von Frau Kovačević bewiesen werden, wobei es jedoch starke Verdachtsmomente gibt.

Bedeutung für die Kajsteranska Unija
Die bisherigen Ergebnisse der Untersuchungen legen den Schluß nahe, dass es innerhalb der Partei eine politische Gruppe um Herrn Vsolic gab, die aus der Demokratischen Union finanzielle Unterstützung erhielt. Wie groß diese Gruppe war konnte nicht zweifelsfrei festgestellt werden, es kann aber festgehalten werden, dass nach dem bisherigen Kenntnisstand die Herren Duro Jurković und Zlatko Vlić nicht in diesem Zusammenhang in den Akten erwähnt werden. Es ist also nicht so, dass die Kajsteranska Unija bewusst als Instrument aus von fremden Mächten gesteuert wurde, vielmehr haben die Hintermänner einige Schlüsselpersonen in der Partei bewusst finanziell unterstützt um damit ihre politischen Ziele zu erreichen.



Geschrieben von Božidar Ivanković am 01.06.2012 um 18:39:

 

Schockierend. Das wird unser Verhältnis zur DU auf lange Sicht trüben.



Geschrieben von Bojan Bašović am 01.06.2012 um 23:46:

 

Kein großer Verlust... :D



Geschrieben von Toni Džafić am 02.06.2012 um 02:47:

 

Das muss politische Konsequenzen haben und den sofortigen Abbruch jeglicher Beziehung mit den imperalistischen Faschisten in der "Demokratischen" Union bedeuten. Alles andere wäre Landesverrat!



Geschrieben von Zlatko Vlic am 02.06.2012 um 15:01:

 

Ein Skandal was in "meiner Partei" passiert ist. Zeit für eine grosse Säuberung des Saustalls



Geschrieben von Bojan Bašović am 02.06.2012 um 15:07:

 

Na ja, was es nicht mehr gibt, braucht man nicht säubern.



Geschrieben von Toni Džafić am 02.06.2012 um 22:51:

 

Wenn Sie das als "ihre" Partei bezeichnen, bezeichnen Sie sich selbst als Mitglied einer kriminellen Organisation. Das wissen Sie doch? :D



Geschrieben von Ivo Bilić am 03.06.2012 um 03:45:

 

Unglaublich. Damit hat sich diese Partei für unsere Republik definitiv disqualifiziert.


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